Mitglieder des Netzwerks in alphabetischer Reihenfolge

Prof. Dr. Jan Engberg

Universität Aarhus, School of Communication and Culture 

Jan Engberg ist Professor für Deutsche Wirtschaftskommunikation und studiert im Rahmen von fach- und wissenskommunikativen Untersuchungen seit einigen Jahren u.a. die Popularisierung von Rechtswissen durch unterschiedliche Senderarten und in unterschiedlichen Formaten.

Mehr Informationen zu Jan Engberg finden Sie hier.

Ausgewählte Publikationen zum Thema:

  • Engberg, Jan (2020): Institutional Dissemination of Legal Knowledge – An Instance of Knowledge Communication. In: Maurizio Gotti/ Stefania Maci/ Michele Sala (Hg.), Scholarly Pathways: Knowledge Transfer and Knowledge Exchange in Academia. Frankfurt a.M. u.a.: Peter Lang, 175-205.
  • Engberg, Jan/ Luttermann, Karin/ Cacchiani, Silvia/ Preite, Chiara, Hg. (2018): Popularization and Knowledge Mediation in the Law / Popularisierung und Wissensvermittlung im Recht. Münster: LIT.
  • Engberg, Jan (2017): Fachkommunikation und fachexterne Kommunikation. In: Ekkehard Felder/ Friedemann Vogel (Hg.), Handbuch Sprache im Recht. Berlin: de Gruyter, 118-137.
  • Engberg, Jan/ Maier, Carmen D. (2015): Challenges in the new multimodal environment of research genres: What future do Articles of the Future promise us? In: Natascha Artemeva/ Aveva Freedmann (Hg.), Genre Studies around the Globe. Beyond the three traditions. Edmonton: Inkshed Publications, 225-250.

Simone Heekeren, M.A.

RWTH Aachen, Institut für Sprach- und Kommunikationswissenschaft

Simone Heekeren beschäftigt sich in ihrem Dissertationsprojekt mit multimodalen populärwissenschaftlichen Zeitschriftenartikeln, speziell mit solchen zu neurowissenschaftlichen Themen. Dabei handelt es sich um zunehmend modular angelegte multimodale, semiotisch komplexe Kommunikate, zu deren Semantik und kommunikativer Funktion Visualisierungen wesentlich beitragen, wobei diese ihr semantisches Potential nur im Zusammenwirken mit anderen modes erlangen. Ziel ist der Entwurf eines Beschreibungsmodells für multimodale Praktiken der Popularisierung wissenschaftlicher Erkenntnisse und damit für die inter- und intratextuellen Bezüge zwischen sprachlich- und bildlich-visuellen Anteilen in wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Texten.

Mehr Informationen zu Simone Heekeren finden Sie hier.

Ausgewählte Publikationen zum Thema:

  • Heekeren, Simone (2018): Popularisieren – Visualisieren – Transkribieren. Überlegungen zu intra- und intertextuellen Verfahren der Wissenschaftsvermittlung in populärwissenschaftlichen Zeitschriftenartikeln. In: Steffen Pappert/Sascha Michel (Hg.): Multimodale Kommunikation in öffentlichen Räumen. Texte und Textsorten zwischen Tradition und Innovation. Stuttgart: ibidem, 83-108.

Dr. Sylvia Jaki

Universität Hildesheim, Institut für Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation

Sylvia Jaki befasst sich im Rahmen ihres Habilitationsvorhabens mit englisch- und deutschsprachigen TV-Wissensdokus aus dem Bereich Geschichte und Naturwissenschaft und kombiniert dabei einen multimodalen mit einem diskurslinguistischen Ansatz, um diese Medienprodukte im Spannungsfeld zwischen Wissensvermittlung und Unterhaltung zu analysieren. Sie untersucht, wie die Orchestrierung der modes Sprache, Bild, Musik und Geräusch mit ihren verschiedenen medialen Varianten einerseits zur Verständlichkeit der popularisierten Inhalte beiträgt und andererseits zur Notwendigkeit, die Emotionen des Publikums anzusprechen. Sie ist außerdem in das Projekt HASeKI involviert, in dem es u.a. darum geht, Laien die Chancen und Herausforderungen automatischer Verfahren zur Erkennung von Hate Speech zu vermitteln.

Mehr Informationen zu Sylvia Jaki finden Sie hier.

Ausgewählte Publikationen zum Thema:

  • Jaki, Sylvia (2020): Sentiment in TV Documentaries: An Interdisciplinary Approach. Styles of Communication 11(2): 49-68.
  • Jaki, Sylvia (2019): Emotionalisierung in TV-Wissensdokus. Eine multimodale Analyse englischer und deutscher archäologischer Sendungen. In: Stefan Hauser/ Martin Luginbühl/ Susanne Tienken (Hg.), Mediale Emotionskultur(en). Bern: Peter Lang, 83-107.
  • Jaki, Sylvia (2018): Terms in Popluar Science Communication: The Case of TV Documentaries. HERMES – Journal of Language and Communication in Business 58: 257-272.
  • Jaki, Sylvia/ Sabban, Annette, Hg. (2016): Wissensformate in den Medien. Analysen aus Medienlinguistik und Medienwissenschaft. Berlin: Frank & Timme.

Prof. Dr. Nina Janich

TU Darmstadt, Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft

Nina Janich ist Professorin für Germanistische Linguistik und arbeitet im Rahmen ihrer werbelinguistischen Forschungen seit Jahren intensiv zur Multimodalität, insbesondere zur Semiotik fachsprachlicher Werbung sowie zu Text-Bild-Diskursen in der Werbung. Sie leitete das DFG-Projekt Sprachliche Strategien der Wissens- und Wissenschaftsvermittlung in Textsorten und Medienformaten für Kinder (2013-2017), in dem es um die Erforschung von (außerschulischer) Wissens- und Wissenschaftsvermittlung für Kinder in der heutigen Wissensgesellschaft geht. Im Zentrum der Analysen stand u.a. die Frage, welche Rolle die Multimodalität in den verschiedenen wissensvermittelnden Medienformaten für Kinder (TV-Wissensmagazine, Kinderuni-Vorlesungen, Kindersachbuch) spielt und wie neben Wissen auch Wissenschaftlichkeit an Kinder vermittelt wird bzw. werden kann.

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Ausgewählte Publikationen zum Thema:

  • Janich, Nina (2020): The contribution of linguistics and semiotics to the understanding of science communication. In: Annette Leßmöllmann/ Marcelo Dascal/ Thomas Gloning (Hg.), Science Communication. Berlin/ Boston: de Gruyter, 143-166.
  • Janich, Nina/ Korbach, Bernadette (2019): Das Kindersachbuch zwischen Multi-, Trans- und Intermedialität. In: Hans W. Giessen/ Hartmut E. H. Lenk/ Susanne Tienken/ Liisa Tiittula (Hg.), Medienkulturen – Multimodalität und Intermedialität. Bern u.a.: Peter Lang, 213-229.
  • Janich, Nina (2017): ‘Nothing added, nothing taken away’ – or laboratory-made naturalness? The semiotics of food product packaging in Germany in the 1990s and today. International Journal of Food Design (IJFD) 2(2): 189-210. DOI 10.1386/ifjd.2.2.189_1
  • Janich, Nina (2016): Zwischen semiotischer Überforderung und lustvollem Verweilen. Multimodalität im Bildersachbuch für Kinder. In: Sylvia Jaki/ Annette Sabban (Hg.), Wissensformate in den Medien. Analysen aus Medienlinguistik und Medienwissenschaft. Berlin: Frank & Timme, 51-75.
  • Janich, Nina (2013): Allem gewachsen – Der Klimadiskurs und seine kulturelle Steuerung durch die Wirtschaftswerbung. In: Martin Nielsen/ Sophie Esmann Andersen/ Marianne Grove Ditlevsen/ Irene Pollach/ Iris Rittenhofer (Hg.), Nachhaltigkeit in der Wirtschaftskommunikation. Wiesbaden: Springer VS (Europäische Kulturen in der Wirtschaftskommunikation 23), 49-69.

Prof. Dr. Michael Klemm

Universität Koblenz-Landau, Institut für Kulturwissenschaft

Michael Klemm ist Professor für Medienwissenschaft am Institut für Kulturwissenschaft und zugleich Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Wissensmedien der Universität Koblenz-Landau. Seine Expertise auf dem Feld der Wissenskommunikation liegt im Bereich der multimodalen (Diskurs-)Analyse audiovisueller Wissenschaftskommunikation insbesondere in Fernsehen und Social Media. Dazu gehört der (strategische) Einsatz von (audio)visuellen Elementen wie Fotografien, Infografiken und Videos, aber auch die multimodale (De-)Konstruktion von ExpertInnen. Neben der Beschreibung der jeweiligen medialen Produkte liegt sein Interesse überdies in der Produktionsforschung (‚Doing Multimodality‘ in Redaktionen). Grundlage ist ein holistischer und ausdifferenzierter methodischer Ansatz (‚Medienkulturlinguistik‘), der inzwischen auf mehreren Anwendungsfeldern erprobt wurde, u.a. Wissenschaftsvermittlung im Fernsehen (am Beispiel Klimawandel), audiovisuelle politische Online-Rhetorik (v.a. auf Twitter und Instagram, zudem Polittalk und Social TV), Erinnerungspolitik in TV-Jahresrückblicken im historischen Wandel und interkulturellen Vergleich, aber auch multimodale Konstruktion des ‚Fremden‘ in Reiseblogs.

Mehr Informationen zu Michael Klemm finden Sie hier.

Ausgewählte Publikationen zum Thema:

  • Klemm, Michael (2019): Rhetorik und Massenmedien: Information, Persuasion, Agitation und Propaganda. In: Armin Burkhardt (Hg.), Handbuch Politische Rhetorik. Berlin/ New York: de Gruyter, 525-546.
  • Klemm, Michael (2018): Multimodale Kulturgeschichte(n). Deutsche TV-Jahresrückblicke im historischen und medialen Wandel. In: Lisa Blasch/ Daniel Pfurtscheller/ Thomas Schröder (Hg.), Schneller, bunter, leichter? Kommunikationsstile im medialen Wandel. Innsbruck: innsbruck university press, 53-80.
  • Klemm, Michael (2016): Die multimodale (De-)Konstruktion der Experten. Betrachtungen am Beispiel des Klimawandel-Diskurses im Fernsehen. In: Alexandra Groß/ Inga Harren (Hg.), Wissen in institutioneller Interaktion. Frankfurt a.M. u.a.: Peter Lang, 177-205.
  • Klemm, Michael (2011): Bilder der Wissenschaft. Verbale und visuelle Inszenierungsstrategien der populären Wissenschaftspräsentation. In: Olivier Agard / Christian Helmreich / Hélène Vinckel (Hg.), Das Populäre. Untersuchungen zu Interaktionen und Differenzierungsstrategien in Literatur, Kultur und Sprache. Göttingen: V&R Unipress, 437-455.
  • Diekmannshenke, Hajo/ Klemm, Michael/ Stöckl, Hartmut, Hg. (2011): Bildlinguistik. Theorien – Methoden – Fallbeispiele. Berlin: Erich Schmidt.

Dr. Arne Krause

Universität Hamburg, Institut für Germanistik

Arne Krause befasste sich in seiner Dissertation mit universitärer Wissensvermittlung unter besonderer Berücksichtigung ‚visueller‘ Medien, womit nicht nur PowerPoint, sondern auch Kreidetafeln, OHPs und Interactive Whiteboards gefasst werden, deren Handlungszweck im Zuge von Diskursanalysen hinsichtlich des Wissenstransfers als supportiv kategorisiert wurde. Die Arbeit verfolgte eine disziplinenvergleichende Perspektive, so dass Untersuchungen und Einblicke in die Wissensvermittlung aus unterschiedlichen Fachdisziplinen vorliegen (Mathematik, Physik, Maschinenbau, Germanistische Linguistik, Romanistische Literaturwissenschaft und Wirtschaftswissenschaften). In der Arbeit wurde damit u.a. das Ziel verfolgt, einen funktional-pragmatischen Zugang zu Multimodalität zu schaffen und somit eine Weiterentwicklung auf methodischer und sprachtheoretischer Ebene zu ermöglichen. Derzeit befasst er sich mit der Entwicklung einer angewandten Perspektive auf Multimodalität (Applied Multimodality) im Rahmen zweier BMBF-Projekte (Ltg. Prof. Dr. Angelika Redder) mit dem Vorlesen von Kinderbüchern als Tool zur effektiven Sprachförderung in Kindergärten sowie der Nutzung von Mehrsprachigkeit im Mathematikunterricht.

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Ausgwählte Publikationen zum Thema:

  • Krause, Arne (2019): Supportive Medien in der wissensvermittelnden Hochschulkommunikation. Analysen des Handlungszwecks von Kreidetafel, OHP, PPT und Interactive Whiteboard. Berlin: Peter Lang.
  • Krause, Arne (2017): Approaching Multimodality from the Functional-pragmatic Perspective. In: Ognyan Seizov/ Janina Wildfeuer (Hg.), New Studies in Multimodality. Conceptual and Methodological Elaborations. London: Bloomsbury, 125-152.

Beatrice Lugger, Dipl.-Chemikerin

Nationales Institut für Wissenschaftkommunikation, Karlsruhe

Beatrice Lugger ist Direktorin des NaWik und bereichert das Netzwerk durch ihre Expertise an der Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis. Sie war fast zwei Jahrzehnte als freie Wissenschaftsjournalistin für verschiedene Medien tätig, darunter WIREDSüddeutsche ZeitungTechnology Review. Beatrice Lugger ist Social-Media-Expertin und hat als Managing Editor die deutschen ScienceBlogs aufgebaut. Sie betreibt den Blog Quantensprung bei den Scilogs und schreibt regelmäßig eine Kolumne auf Merton. Darüber hinaus betreute Beatrice Lugger diverse Social-Media-Auftritte internationaler Tagungen wie des Heidelberg Laureate Forums und des Nobel Week Dialgue. Neben den Praxisseminaren, die sie für das NaWik gibt, ist sie auch am Forschungsprojekt Science in Presentations beteiligt, das das NaWik zusammen mit dem Karlsruher Institut für Technologie durchführt. Lugger ist darüber hinaus Mitglied der Redaktion der Online-Plattform wissenschaftskommunikation.de.

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Ausgewählte Publikationen zum Thema:

  • Lugger, Beatrice (2016): Wissenschaftskommunikation 2.0 – Dialoge mit der Öffentlichkeit. In: Andreas Hirsch-Weber/ Stefan Scherer (Hg.), Wissenschaftliches Schreiben in den Natur- und Technikwissenschaften. Neue Herausforderungen der Schreibforschung. Wiesbaden: Springer Fachmedien, 277-290.

Prof. Dr. Martin Luginbühl

Universität Basel, Deutsches Seminar

Martin Luginbühl verfügt im Bereich Medienlinguistik bzw. kulturkontrastive Medienlinguistik und Textsortengeschichte über langjährige Forschungs- und Publikationserfahrung. Einen Schwerpunkt seiner Forschungstätigkeit bildet der Bereich der audiovisuellen Medien. Dabei untersucht Martin Luginbühl Fernsehnachrichten aus verschiedenen (Medien-)Kulturräumen kontrastiv und beleuchtet mit besonderem Blick auf Text-Bild-Beziehungen, wie sich Fernsehnachrichten über die Zeit zu einer multimodal komplexen Textsorte entwickelt haben. Daher interessiert er sich im Netzwerk in erster Linie für die Entwicklung multimodaler Wissenskommunikation in audiovisuellen Medien und bietet zahlreiche inhaltliche Anknüpfungspunkte für diejenigen Projekte, die sich mit Kommunikaten aus verschiedenen Sprach- und Kulturräumen beschäftigen.

Mehr Informationen zu Martin Luginbühl finden Sie hier.

Ausgewählte Publikationen zum Thema:

  • Luginbühl, Martin (2018): Vom Dozieren am Schreibtisch zum Informieren und
    Einschätzen unterwegs: Die mediale Inszenierung von Geistes- und
    SozialwissenschaftlerInnen im Wissenschaftsfernsehen. In: Martin Luginbühl/ Juliane Schröter (Hg.), Geisteswissenschaften und Öffentlichkeit. Linguistisch betrachtet. Bern: Peter Lang, 139-168.
  • Luginbühl, Martin/ Schröter, Juliane, Hg. (2018): Geisteswissenschaften und Öffentlichkeit. Linguistisch betrachtet. Bern: Peter Lang.
  • Luginbühl, Martin (2014): Medienkultur und Medienlinguistik.
    Komparative Textsortengeschichte(n) der amerikanischen „CBS Evening News“ und der Schweizer „Tagesschau“.
    Bern: Peter Lang.
  • Luginbühl, Martin (2011): Vom kommentierten Realfilm zum multimodalen Komplex. Zur Bedeutung von Sprache-Bild-Beziehungen und dem Einsatz von Grafiken in Fernsehnachrichten. In: Hajo Diekmannshenke/ Michael Klemm/ Hartmut Stöckl (Hg.), Bildlinguistik. Theorien – Methoden – Fallbeispiele. Berlin: Erich Schmidt, 257-276.

Foto: Markus Schulz

Dr. Matthias Meiler

TU Chemnitz, Institut für Germanistik und Interkulturelle Kommunikation

Matthias Meiler befasste sich in seiner Dissertation mit der Praktik innerwissenschaftlichen Bloggens (von SoziologInnen). Bereits dort thematisierter er in kulturanalytischer Perspektive die methodologischen Voraussetzungen der (linguistischen) Erforschung von Kommunikationsprozessen. Diese Perspektive verfolgt er weiter und fragt nicht nur nach den methodologischen und mithin auch den methodischen Herausforderungen der Analyse von Sprache, sondern auch von anderen Zeichenarten und kommunikativen Ressourcen. Dies betrifft zentral Fragen nach Unterschieden in der Verstehbarkeit von Zeichen wie Sprache, Gesten, Bildern und folglich danach, wie welche Formen des Wissens in diesen mitteilbar werden.

Mehr Informationen zu Matthias Meiler finden Sie hier.

Ausgewählte Publikationen:

  • Meiler, Matthias (angen.): Scholarly discourse in the digital age — directions of development. In: Proceedings “Professional Picture of the World. A Cross-Cultural Dialog”. Moskau.
  • Meiler, Matthias (2020/i.Dr.): Präsenz der Person und Unpersönlichkeit des Wissens. Wissenschaftskommunikation in diskursiven Kommunikationsformen. In: Kirsten Adamzik/ Mikaela Petkova-Kessanlis (Hg.), Stilwechsel und ihre Funktionen in Textsorten der Fach- und Wissenschaftskommunikation. Tübingen: Narr.
  • Meiler, Matthias (2020): Offene Spielräume: Wissenschaftliches Bloggen zwischen Zeitschrift, Tagung, Kolloquium und Seminar. In: Katrin Beckers/ Marvin Wassermann (Hg.), Wissenskommunikation im Web. Frankfurt a.M. u.a.: Peter Lang, 119–140.
  • Meiler, Matthias (2018): Eristisches Handeln in wissenschaftlichen Weblogs. Medienlinguistische Grundlagen und Analysen. Heidelberg: Synchron.
  • Meiler, Matthias (2015): Wissenschaftssprache digital – medienlinguistische Herausforderungen. In: Ines-Andrea Busch-Lauer/ Reinhard Krapp/ Paul Rössler/ Michael Szurawitzki (Hg.), Wissenschaftssprache Deutsch – international, interdisziplinär, interkulturell. Tübingen: Narr, 249–262.

Dr. Philipp Niemann

Nationales Institut für Wissenschaftskommunikation, Karlsruhe

Philipp Niemann ist wissenschaftlicher Leiter des NaWik und  beschäftigt sich seit über zehn Jahren kontinuierlich mit multimodalen Formen der Wissenschaftskommunikation, insbesondere mit Präsentationen. Er war als wissenschaftlicher Mitarbeiter im multidisziplinären Forschungsverbund „Interactive Science“ (2008-2011) tätig und leitet seit Ende 2015 das Projekt „Science In Presentations“, bei dem es um die Erforschung von Präsentationsformen der externen Wissenschaftskommunikation geht (als KIT-Nachwuchsgruppenleiter bis Ende 2018, seither als wiss. Leiter des NaWik). Schwerpunkt seiner Forschung ist die Rezeption von multimodalen Medienprodukten. Diese stand auch im Fokus seiner Dissertation im Bereich der politischen Onlinekommunikation (Niemann 2015).

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Ausgewählte Publikationen zum Thema:

  • Niemann, Philipp/ Bittner Laura/ Hauser, Christiane/ Schrögel, Philipp (2019): Forms of science presentation in public settings. In: Marcelo Dascal/ Annette Leßmöllmann/ Thomas Gloning (Hg.), Science Communication. Berlin/ Boston: de Gruyter, 507-536.
  • Niemann, Philipp/ Schrögel, Philipp/ Hauser, Christiane (2017): Präsentationsformen der externen Wissenschaftskommunikation: Ein Vorschlag zur Typologisierung. Zeitschrift für Angewandte Linguistik (ZfAL) 67(1), 81-113.
  • Bucher, Hans-Jürgen/ Niemann, Philipp (2015): Medialisierung der Wissenschaftskommunikation: Vom Vortrag zur multimodalen Präsentation. In: Mike S. Schäfer/ Silje Kristiansen/ Heinz Bonfadelli (Hg.), Wissenschaftskommunikation im Wandel. Köln: Halem, 68-101.

Jana Pflaeging

Universität Salzburg, Fachbereich für Anglistik und Amerikanistik

Jana Pflaeging bringt in das Netzwerk umfangreiche Erfahrung im Bereich der Popularisierung als zentrales theoretisch-methodisches Konzept und der Multimodalität von popularisierenden Medienprodukten ein. Sie befasst sich im Rahmen ihres Dissertationsprojekts mit Phänomenen von Wandel und Konstanz multimodaler Textsorten am Beispiel des National Geographic Magazine. Jana Pflaeging forscht außerdem zur Online-Kommunikation mit Schwerpunkt Social Media und zur Visualisierung linguistischer Theorien, um zu einer zeitgemäßen multimodalen Linguistikvermittlung beizutragen. Für ihre VideoCasts zum Thema Semantik und Syntax wurde sie 2015 mit dem Lehrpreis für multimediales Lehren und Lernen der Universität Halle-Wittenberg ausgezeichnet

Mehr Informationen zu Jana Pflaeging finden Sie hier.

Ausgewählte Publikationen zum Thema:

  • Stöckl, Hartmut/ Pflaeging, Jana (2018): Populärwissenschaftliche Magazine der Geisteswissenschaften als Gegenstand der medienvergleichenden und multimodalen Textlinguistik. In: Martin Luginbühl/ Juliane Schröter (Hg.), Geisteswissenschaften und Öffentlichkeit – Linguistisch betrachtet. Bern: Peter Lang, 107-138.
  • Pflaeging, Jana (2017): Tracing the Narrativity of National Geographic Feature Articles in the Light of Changing Media Landscapes. Discourse, Context and Media 20, 248-261, doi: https://doi.org/10.1016/j.dcm.2017.07.003.
  • Pflaeging, Jana (2016): Changing Potentials and their Use: The Case of Popular Science Journalism. In: Alexander Brock/ Peter Schildhauer (Hg.), Communication Forms and Communicative Practices: New Perspectives on Communication Forms, Affordances and What Users Make of Them. Frankfurt a.M.: Peter Lang, 181-208.
  • Pflaeging, Jana (2015): How to Visualize Linguistic Theories: Multimodale Linguistikvermittlung in universitären Lehrwerken. Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes 62(4), 379-394.

Dr. Daniel Pfurtscheller

Universität Wien, Institut für Germanistik

Daniel Pfurtscheller hat einen ausgewiesenen Schwerpunkt in der Medienlinguistik und beschäftigt sich in seiner Forschung mit verschiedenen Aspekten von Multimodalität in der Medienkommunikation. In seiner Dissertation griff er einen handlungsorientierten Ansatz zur Analyse multimodaler Medienkommunikation auf und untersuchte die visuelle Gestaltung von deutschsprachigen Nachrichtenmagazinen aus multimodaler Perspektive. In diesem Kontext erfolgten auch die ersten Überlegungen zur Multimodalität von Wissensformaten, die er derzeit in verschiedenen Post-Doc-Projekten zur Wissensvermittlung in Nachrichtensendungen und zu neuen Medienformaten auf Facebook und wissensbezogenen YouTube-Genres weiterentwickelt.

Mehr Informationen zu Daniel Pfurtscheller finden sie hier.

Ausgewählte Publikationen zum Thema:

  • Pfurtscheller, Daniel (2018): 40 Jahre „1, 2 oder 3“. Zum medialen Wandel eines Langzeitformats der nicht-fiktionalen Fernsehunterhaltung für Kinder. In: Lisa Blasch/ Daniel Pfurtscheller/ Thomas Schröder (Hg.), Schneller, bunter, leichter? Kommunikationsstile im medialen Wandel. Innsbruck: innsbruck university press, 129-146.
  • Pfurtscheller, Daniel (2017): Visuelle Zeitschriftengestaltung. Nachrichtenmagazine als multimodale Kommunikationsformen. Innsbruck: innsbruck university press.
  • Pfurtscheller, Daniel (2016a): Wenn Nachrichtenmagazine Ebola erklären und Viren visualisieren. Multimodale Wissensformate am Beispiel der Ebola-Berichterstattung 2014. In: Sylvia Jaki/ Annette Sabban (Hg.), Wissensformate in den Medien. Analysen aus Medienlinguistik und Medienwissenschaft. Berlin: Frank & Timme, 77-100.
  • Pfurtscheller, Daniel (2016b): Verteiltes Zeigen. Multimodalität in Illustrierten Zeitschriften um 1900 am Beispiel serieller Bildverwendung in der populären Wochenzeitschrift ‚Das interessante Blatt‘. In: Natalia Igl/ Julia Menzel (Hg.), Illustrierte Zeitschriften um 1900. Mediale Eigenlogik, Multimodalität und Metaisierung. Bielefeld: transcript, 75-105.

Maike Sänger, M.A.

TU Darmstadt, Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft

Maike Sänger beschäftigt sich seit ihrer Arbeit im DFG-Projekt Sprachliche Strategien der Wissens- und Wissenschaftsvermittlung in Textsorten und Medienformaten für Kinder intensiv mit einem audiovisuellen Untersuchungsgegenstand. Aus dem Projekt heraus soll ihre geplante Dissertationsschrift Sprachliche Strategien der Wissensvermittlung in Wissenssendungen für Kinder entstehen. Bei den von ihr untersuchten Sendungen spielen neben den sprachlich auditiven und visuellen Ressourcen Texteinblendungen, zeigende Elemente und räumliche Modalitäten eine entscheidende Rolle. Ziel ist es, das Zusammenwirken der modes mit Blick auf die Zielsetzung der Sendungen, Wissensvermittlung und Unterhaltung, und unter besonderer Berücksichtigung der erklärenden Person zu beschreiben.

Mehr Informationen zu Maike Sänger finden Sie hier.

Ausgewählte Publikationen zum Thema:

  • Sänger, Maike (2017): Zur Funktion des Moderators in wissensvermittelnden Magazinsendungen für Kinder. In: Margit Breckle/ Mona Enell-Nilsson/ Mariann Skog-Södersved (Hg.), Wissenstransfer und Popularisierung: Ausgewählte Beiträge der Tagung Germanistische Forschungen zum Text (GeFoText) in Vaasa. Frankfurt a.M.: Peter Lang, 137-150. 
  • Kern, Maike (2016): Kinderwissenssendungen im Fernsehen: Darstellungsformen und Adressierungsstrategien. In: Sylvia Jaki/ Annette Sabban (Hg.), Wissensformate in den Medien: Analysen aus Medienlinguistik und Medienwissenschaft. Berlin: Frank & Timme, 227-254. 

Dr. Martin Siefkes

TU Chemnitz, Institut für Germanistik und Kommunikation

Martin Siefkes bringt Expertise in verschiedenen wissensvermittelnden Formaten in Museen bzw. Ausstellungen sowie im Bereich der Digital Humanities, die im Kontext der Multimodalitätsforschung zunehmend an Bedeutung gewinnen, in das Netzwerk ein. Er forscht zum Zusammenwirken semiotischer Modi in Film und Video und zur ästhetischen Dimension multimodaler Kommunikate. Zudem hat er sich mit der multimodalen Analyse digitaler Ausstellungen und Editionen beschäftigt und entwickelt in einem aktuell laufenden Forschungsprojekt einen multimodalen Analyse-Framework für Forschungspraktiken der Digital Humanities.

Mehr Informationen zu Martin Siefkes finden Sie hier.

Ausgewählte Publikationen zum Thema: 

  • Siefkes, Martin/ Arielli, Emanuele (2018): The Aesthetics and Multimodality of Style. Experimental Research on the Edge of Theory. Frankfurt a.M./ New York: Peter Lang.
  • Siefkes, Martin (2015): How semiotic modes work together in multimodal texts. 10plus1 – Living Linguistics 1, 2015, 113-131.

Assistant Prof. Dr. Janina Wildfeuer

Universität Groningen, Faculty of Arts

Janina Wildfeuer verfügt über langjährige Forschungs- und Publikationserfahrung im Bereich der (empirischen) multimodalen Analyse von medialen Artefakten, zu denen v.a. Filme, Comics und Online-Diskurse zählen, sowie der Semiotik und Text- bzw. Diskurslinguistik. Sie forscht zu und arbeitet an umfangreichen Analysen multimodaler Informationsverarbeitung digitaler Diskurse mit Hilfe der Logik der multimodalen Diskursinterpretation, in deren Rahmen u.a. die Identifizierung und Klassifizierung von semiotischen Einheiten, die im Interpretationsprozess beteiligt sind, erfolgt. Daher interessiert sich Wildfeuer insbesondere für digitale Wissenformate, unterstützt das Netzwerk aber vor allem durch ihre umfangreiche Expertise im Bereich der Multimodalität von Bewegtbildformaten und Comics in Bezug auf ein weites Spektrum von Wissenformaten. 

Mehr Informationen zu Janina Wildfeuer finden Sie hier.

Ausgewählte Publikationen zum Thema:

  • Wildfeuer, Janina/ Bateman, John A./ Hiippala, Tuomo (2020): Multimodalität. Grundlagen, Forschung, Analyse. Eine problemorientierte Einführung. Berlin: de Gruyter. 
  • Wildfeuer, Janina/ Pflaeging, Jana/ Bateman, John A./ Seizov, Ognyan/ Tseng, Chiao-I, Hg. (2019): Multimodality. Disciplinary Thoughts and the Challenge of Diversity. Berlin/ New York: de Gruyter. 
  • Wildfeuer, Janina (2018): It’s all about logics!? Analyzing the rhetorical structure of multimodal filmic text. Semiotica 220, 95-121.
  • Bateman, John A./ Wildfeuer, Janina/ Hiippala, Tuomo (2017): Multimodality. Foundations, Research and Analysis. A Problem-Oriented Introduction. Berlin/ New York: de Gruyter.
  • Wildfeuer, Janina, Hg. (2015): Building bridges for multimodal research: international perspectives on theories and practices of multimodal analysis. Frankfurt a.M.: Peter Lang.